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6 Indikationen:
Mit ZILGREI können sich u.a. folgende Krankheitsprozesse/Symptome zumeist sehr gut beeinflussen
lassen, wenn z.T. auch nicht kausal wirkend, dann zumindest doch die Schmerzen reduzierend: funktionelle Beinverkürzung, Becken- und WS-Fehlstatik, Skoliosen leichteren bis mittleren Ausmaßes, muskuläre Dysbalancen, muskuläre Hypertonien, Neigung zu Wirbelsubluxationen, degenerative Prozesse der Wirbel- und anderer Gelenke, Osteoporose, Piriformis-Syndrom, Ischialgien, Lumbago, alle "WS-Syndrome", nichtoperationsbedürftige Bandscheibenvorfälle, vertebragen bedingte Cephalgien und Neuralgien, Spannungskopfschmerz, z.T. auch vasomotorisch bedingte Migräne, Epicondylitis humeri, Periarthritis humeroskapularis, Karpaltunnelsyndrom, Sprunggelenksdistorsionen, Kiefergelenksstörungen, Schädelknochenverschiebungen.
Selbst Rheumatiker und an Fibromyalgie leidende Menschen können von ZILGREI enorm profitieren, trotz
des bei diesen Erkrankungen akausalen Behandlungsansatzes. Positive Effekte können sich aber auch - hauptsächlich atmungsbedingt - auf folgende nicht-orthopädische Beschwerdebilder ergeben: Dysstress, Einschlafschwierigkeiten, Stuhlträgheit, Müdigkeit und Leistungsverlust, venöse und lymphatische Stauungen sowie kalte Extremitäten.
In diesem Zusammenhang möchten wir uns ausdrücklich von folgenden Aussagen über die Wirkung von
ZILGREI distanzieren, weil sie entweder einem Heilungsversprechen gleichkommen oder aber den möglichen vielgestaltigen Ursachen einer Krankheitsentstehung in keinster Weise Rechnung tragen und somit völlig überzogen sind: "Schmerzfrei! ZILGREI", "Vorbeugung gegen allgemeine Erkrankung", "zur Selbstbehandlung bei funktionellen Störungen der Organe, Organschmerzen, Atembeschwerden, Asthma, Schlaflosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Nervenschmerzen, Tinnitus, Menstruations- und Menopausebeschwerden".
Sogar in der Schwangerschaft und bei der Geburt kann hervorragend mit ZILGREI gearbeitet werden (s.
Literaturverzeichnis).
Im Prinzip kann gesagt werden, dass alle Erkrankungen des Bewegungsapparates, die
bewegungsabhängig sind und bei denen Physiotherapie unterschiedlichster Art angezeigt ist, ein dankbares Betätigungsfeld für ZILGREI darstellen. Insbesondere Menschen mit chronischen Schmerzen der Muskulatur, der Wirbelsäule und der Gelenke, denen sonst oft nicht mehr zu helfen ist, oder die ihren Medikamentenkonsum drosseln wollen bzw. auf Grund der Nebenwirkungen verringern müssen, können durch diese Art der völlig ungefährlichen Selbsthilfe Linderung oder sogar Schmerzfreiheit erreichen. Selbstverständlich sollten vor der Selbstbehandlung mit ZILGREI durch die übliche klinische Diagnostik vor allem destruierende Krankheitsprozesse wie z. B. Sarkome, Knochenmetastasen, Osteomyelitis etc. ausgeschlossen werden, die auch sonst nicht in den Zuständigkeitsbereich der konservativen Orthopädie fallen würden, sowie viszerale Projektionsschmerzen. Generell ist dem an einem Erlernen von ZILGREI interessierten Menschen aus Gründen der Sorgfaltspflicht eine eingehende und dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechende Abklärung der Beschwerdeursachen nahezulegen.
Zuletzt eine Anmerkung zur psychosomatischen Wirkung von ZILGREI. Bei dieser Methode lernen
Menschen, ausschließlich das zu tun, was sie als angenehm empfinden. Für viele erfordert dies ein inneres Umlernen, da sie es eher gewohnt sind, bis an ihre Schmerzgrenze und darüber hinaus zu gehen. Bei der Ausübung von ZILGREI wird man aber nur dann mit größerem Wohlbefinden "belohnt", wenn man dem Wunsch des Körpers nach Entlastung folgt. Durch diese für viele Menschen neue Art des Umgehens mit sich selbst ergeben sich dann oft auch Auswirkungen auf ganz andere Lebensbereiche; die Sensibilität für die eigenen Bedürfnisse nimmt im Ganzen zu, die Entwicklung der so häufig fehlenden Selbstliebe im nicht-narzisstischen Sinne wird gefördert. |